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Pfarrer/Kontakt

Pfarrer Andreas Fünfstück
Arnsdorf 189, 02894 Vierkirchen
Telefon 035827 – 70 831
A.Fuenf@t-online.de

Taufe

Checkliste Taufe
Formular Taufe

Die Taufe ist ein wunderbares Ritual, das Leben in besonderer Weise als ein Geschenk und sich selbst als ein Geschöpf Gottes zu begreifen. Um dieses Ritual zu gestalten, gibt es keinen festgeschriebenen Zeitpunkt. Die Taufe von Säuglingen ist der Taufe erwachsener Menschen ebenbürtig. Das verpflichtende JA zu einem bewußten Leben mit Gott sprechen stellvertretend die Eltern und kirchlichen Paten. Am Tag der Konfirmation wird es dann laut und deutlich vom Getauften bestätigt. Jesus selbst wurde als erwachsener Mann in Israel im Fluß Jordan getauft. Die Praxis der Taufe kleiner Kinder entwickelte sich erst, als die ersten Christen merkten: Die baldige Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus erfolgte nicht nach unseren Maßstäben, sondern ließ Zeit für eine Kirchengeschichte (mittlerweile fast 2000 Jahre).

Die Taufe ist in Deutschland nicht nur ein Ritual, das sogar selbst von nicht kirchlichen Eltern gewünscht wird; die Taufe ist auch die Beitrittserklärung zur evangelischen Kirche. Sie braucht nicht wiederholt zu werden, sondern ist unter den Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK; http://www.oekumene-ack.de) wechselseitig anerkannt.

Getauft wird in unseren Gemeinden in der Regel im Sonntagsgottesdienst. Wohnt der Täufling nicht in Waldhufen oder Vierkirchen, müssen die Eltern eine sogenannte Dimissioriale (Gestattung) der Kirchengemeinde, in der sie ihren Hauptwohnsitz haben, vorweisen. Paten müssen einen Patenschein erbringen. Dieser bestätigt, dass die oder der Pate selbst getauft und auch noch Mitglied der Kirche ist. Als sogenannte Taufzeugen (die bezeugen, dass die Taufe vollzogen wurde) können auch diejenigen, die nicht in der Kirche sind, an der Taufe beteiligt werden. Die Gestaltung einer Taufkerze, die Beteiligung am Gebet, ein Segenswort oder -lied am Taufstein, ein gestaltetes Symbol, das Eingießen des Taufwassers, all das sind Beteiligungsmöglichkeiten. Für die Taufhandlung entstehen in unserer Kirche keine Kosten. Über eine angemessene Kollekte freut sich die Gemeinde natürlich dennoch, da viele Gottesdienstbesucher, die extra wegen der Taufe in die Kirche kommen, ansonsten gar nicht so oft die Gelegenheit zum Spenden haben.

Trauung

Checkliste Trauung
Formular Trauung

Gott spricht: Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei. Ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht.
1. Mose 2, 18

Sie wollen sich trauen lassen. Sie ver-trauen einander, Sie vertrauen Gott und sich selbst. Sie vertrauen Ihr gemeinsames Leben Gott an und bitten um seinen Segen für Ihre Ehe.

Das Kirchenrecht unterscheidet zwischen einer evangelischen Trauung (beide Partner evangelisch) , einem Gottesdienst zur Eheschließung (ein Partner evangelisch, der andere konfessionslos) und einer ökumenischen Trauung (Partner konfessionsverschieden).

Diese Unterscheidungen haben ihr gutes Recht, weil sie durch die unterschiedliche Form der Trauung die Überzeugungen der jeweils Beteiligten ernst nehmen und würdigen. Manchmal sind diese Unterscheidungen aber auch (zu) schematisch. Lassen Sie uns im Traugespräch herausfinden, was zu Ihnen und Ihren individuellen Überzeugungen passt und was nicht.

Gern beziehen wir Ihre Trauzeugen, Ihre Kinder, Ihre Geschwister, Eltern oder Freunde in die Gestaltung der Trauung mit ein.

Für weitere Fragen steht Ihnen das Pfarramt zur Verfügung. Vereinbaren Sie bitte einen persönlichen Termin. Wir freuen uns mit Ihnen, dass Sie sich trauen lassen wollen.

Wenn Sie das Jubiläum Ihrer kirchlichen Trauung, Ihre Silberhochzeit, Goldene oder Diamantene Hochzeit mit einem Festgottesdienst feiern möchten, dann informieren Sie bitte das Pfarramt rechtzeitig über Ihren Wunsch.

Jubiläen

Unsere altehrwürdigen Kirchen, das sind die guten Orten für die Hoch- und Tiefzeiten des Lebens. Für manches Jubiläum ist eine Andacht in der Kirche und eine musikalische Umrahmung genau der richtige Einstieg oder Abschluß, um einem Fest oder einem Abschied einen besonders würdigen Rahmen zu geben. Das können runde Geburtstage und Ehejubiläen genauso sein, wie eine Jubel-konfirmation oder ein Blick auf eine 125-jährige Feuerwehr- oder 700-jährige Gemeindegeschichte. Oft wird bei solcher Gelegenheit der ursprünglich engere Zusammenhang oder sogar der Impuls von kirchlicher oder religiöser Seite deutlich.

Die Kirche am Ort und garantiert ein passendes Wort aus der Bibel sind genau die richtigen „Zutaten“, um mit der ebenfalls biblischen Weisheit, dass „alles seine Zeit hat“ und „der Mensch denkt, aber Gott lenkt“ – mit Gästen ganz privat oder ganz offiziell zu feiern, und dabei zurück und nach vorn zu blicken.

Die jeweilige Gestaltung muß im Einzelfall und möglichst rechtzeitig mit dem Pfarrer besprochen werden.

Über eine angemessene Kollekte freut sich die Gemeinde natürlich sehr, da viele Gottesdienstbesucher, die extra aufgrund des Jubiläums in die Kirche kommen, ansonsten gar nicht so oft die Gelegenheit zum Spenden haben.